Rheinkanzlei

Kündigungsfristenrechner

Kündigungsfrist online berechnen und den frühesten Endtermin einordnen

Der Rechner bildet die gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB ab und zeigt, wann das Arbeitsverhältnis bei den gewählten Angaben frühestens enden kann.

Kündigungsfrist berechnen

Der Rechner orientiert sich an den gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 BGB. Er eignet sich als erste Orientierung, wenn Sie eine Kündigung erhalten haben oder selbst ordentlich kündigen möchten.

Zugang der Kündigung
Beginn des Arbeitsverhältnisses
Vereinbarte Probezeit?
Nicht erfasst sind tarifvertragliche oder einzelvertragliche Abweichungen, Sonderkündigungsschutz, Aushilfsverhältnisse oder besondere Kleinbetriebsklauseln. Dafür braucht es immer einen Blick in Vertrag, Tarifwerk und Einzelfall.

Ihr Orientierungswert

Kündigung durch Arbeitgeber
2 Monate zum Ende eines Kalendermonats
Frühester Beendigungszeitpunkt bei diesen Angaben:
31. Mai 2026
Bisher angerechnete Beschäftigungsdauer: 5 Jahre

Wichtige Frist daneben

Wenn Sie die Kündigung angreifen wollen, läuft die Frist für eine Kündigungsschutzklage in der Regel 3 Wochen nach Zugang.
Voraussichtliches Fristende: 07. April 2026

Nächster sinnvoller Schritt

Wenn Sie wissen möchten, ob die gesetzliche Frist in Ihrem Fall wirklich gilt oder ob Vertrag, Tarifvertrag oder die Art der Kündigung etwas ändern, sollte der Fall individuell geprüft werden.

Praxis

Was der Rechner konkret zeigt

Nicht jede Frist ergibt sich allein aus dem Gesetz. Der Rechner setzt den Ausgangspunkt und zeigt, wo Vertrag, Tarifvertrag oder Klagefrist zusätzlich zählen.

Gesetzliche Frist berechnen

Der Rechner zeigt den typischen gesetzlichen Ausgangspunkt nach § 622 BGB und den voraussichtlichen Beendigungszeitpunkt.

Klagefrist im Blick behalten

Bei einer erhaltenen Kündigung läuft neben der Kündigungsfrist oft auch die 3-Wochen-Frist für eine Kündigungsschutzklage.

Abweichungen rechtzeitig prüfen

Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Sonderregeln können die Frist verändern und sollten im Zweifel individuell geprüft werden.

Abweichungen

Wann Vertrag oder Tarifvertrag wichtiger sind als die Standardfrist

Gerade im Arbeitsrecht können Vertragsklauseln, Tarifverträge oder Sonderkonstellationen die Berechnung verändern.

Typische Abweichungen

Tarifvertrag, vertraglich verlängerte Kündigungsfristen, wirksame Probezeitregelungen, Aushilfsverhältnisse oder Sonderkündigungsschutz können dazu führen, dass die gesetzliche Standardberechnung nicht ausreicht.

Wann sich eine Prüfung besonders lohnt

Wenn die Kündigung überraschend kam, wenn die 3-Wochen-Frist bereits läuft, wenn Vertrag oder Tarifvertrag unklar sind oder wenn der Beendigungszeitpunkt wirtschaftlich besonders wichtig ist.

FAQ

Häufige Fragen zum Kündigungsfristenrechner

Antworten auf typische Fragen zu Frist, Klagefrist und Sonderregeln.

Welche Kündigungsfrist berechnet der Rechner?

Der Rechner bildet die gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB als erste Orientierung ab.

Gilt die berechnete Frist immer genau so?

Nein. Tarifvertrag, Arbeitsvertrag, Sonderkündigungsschutz oder besondere Fallkonstellationen können zu anderen Fristen führen.

Warum ist bei einer erhaltenen Kündigung noch eine weitere Frist wichtig?

Weil gegen eine Kündigung in der Regel innerhalb von 3 Wochen nach Zugang Kündigungsschutzklage erhoben werden muss, wenn sie angegriffen werden soll.